Die Modernisierung des Faulturms der Kläranlage hat zusätzliche Kapazität für Klärschlamm geschaffen und die Effizienz der Anlage verbessert

 
Im Zuge der Modernisierung seiner Kläranlagen wollte KASSELWASSER die Anlage mit einem flexiblen und beständigen Messumformer ausrüsten. Für die Anwendung wurde der Universal-Messumformer PR 4116 ausgewählt – und hat sich in der Praxis so gut bewährt, dass er jetzt in der gesamten Anlage als Standardgerät verwendet wird.

 

Das deutsche Unternehmen KASSELWASSER versorgt die Stadt Kassel und die umliegenden Gebiete mit Wasser und entsorgt deren Abwasser. Das Versorgungsunternehmen plant, baut und betreibt die Trinkwasserversorgung und Kanalisation, einschließlich der Abwasserreinigung sowie der baulichen Wartung und des Betriebs von Anlagen.

 

Bei der Modernisierung einer der Kläranlagen im Juli 2012 wurde entschieden, zwei alte Faulbehälter durch einen neuen mit einem Fassungsvermögen von 7500 m³ zu ersetzen. Gleichzeitig wurden Elektrik, Instrumentierung und Steuerungstechnik erneuert.

 

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Der neue Faulbehälter ist auf der linken Seite zu sehen. Foto von www.kasselwasser.de

 

Zwei kleinere Faulbehälter hatten ihre Kapazitätsgrenze erreicht und mussten ersetzt werden. KASSELWASSER wählte für die Anlage die Universal-Messumformer PR 4116 zur Messung des Statuseingangs von den Ventilen und zur Stromversorgung von Druck- und Durchflussmessern im Behälter. Die Haltbarkeit und die Fähigkeit des Messumformers 4116, einen aktiven/passiven Eingang bereitzustellen, waren für diese Anwendung maßgebend. Der 4116 hat sich in der Praxis schnell bewährt und wurde daraufhin zum Standardgerät in der Anlage.



Die Betriebsparameter können zur Anpassung an alle Anwendungen geändert werden
Laut Herrn Müller von KASSELWASSER bietet die Auswahl des 4116 als permanentes Standardgerät am gesamten Standort mehrere Vorteile:

„Es ist sehr sinnvoll, dieses Gerät zum Standard zu machen. Die Messumformer sind einfach zu installieren und arbeiten mit der Programmiereinheit 4501. Jeder in unserem Team ist damit vertraut und kann sie bedienen“, sagt er und fährt fort: „Aber ebenso wichtig ist, dass die Betriebsparameter zur Anpassung an alle unsere Anwendungen geändert werden können. Das bedeutet, wir benötigen weniger Geräte, um viele Anwendungen abzudecken. Und wir benötigen eine geringere Anzahl von Modulen zum Betreiben und Aufrechterhalten unserer Prozesse.“

 

Eine hohe Systemverfügbarkeit ist maßgeblich
Zusätzlich zur Flexibilität hat der 4116 das Wartungsteam auch mit seiner Leistung beeindruckt:

„Unserer Erfahrung nach ist der 4116 ein sehr stabiles Gerät – und da unser primäres Ziel eine hohe Systemverfügbarkeit ist, erfüllt er auch unsere Qualitätsansprüche”, fügt Herr Müller hinzu.

Der neue Faulturm wird im November 2014 in Betrieb gehen. Die neue Anlage hat zusätzliche Kapazität für Klärschlamm geschaffen und die Effizienz der Anlage gesteigert.

 

 

Danksagung

Wir möchten Herrn Müller für seine Mitwirkung an diesem Artikel bedanken.